Verfasst von errgee am 12. Mai 2008
O-Ringe sind doppelt wirkende, selbsttätige Dichtungselemente, bei denen die Anfangsdichtheit durch radiale oder axiale Anpresskräfte erfolgt. Dazu kommt noch der Systemdruck, wodurch eine Gesamtdichtpressung entsteht, die mit steigendem Systemdruck zunimmt.
Beim O-Ring wird der Druck gleichmäßig nach allen Seiten übertragen.
Der dynamische Einsatz sollte nur bei geringer Beanspruchung erfolgen. (Geschwindigkeit und abzudichtender Druck).
- Zum Abdichten bewegter Kolben, Stangen.
- Zum Abdichten langsam schwenkender, rotierender oder schraubenförmiger Bewegungen an Wellen, Spindeln, etc.

Anpresskräfte mit und ohne Systemdruck
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Verfasst von errgee am 1. Mai 2008
O-Ringe haben eine sehr einfache Form, so daß sie relativ einfach industriell gefertigt werden können. Meist werden sie durch Spritzgießen (Injection Moulding), lediglich bei geringen Stückzahlen oder teueren Werkstoffen werden die O-Ringe in Pressen (Compression Moulding) hergestellt.
Sie werden in den verschiedensten Werkstoffen gefertigt, je nach Anforderung und Einsatzgebiet (Kontakt zu Säuren, Ölen, Fetten, Hitze). Die gebräuchlichsten Materialien sind Kautschuk in den unterschiedensten Qualitäten und Härten, PTFE (Teflon) Perfluorelastomer, Polyethylen oder Silikon.
Es gibt sie im Handel in unzähligen metrischen und zölligen Abmessungen.
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