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Informationen und Neuigkeiten zum Thema O-Ringe

Mit ‘O-Ring’ verschlagwortete Einträge

Perfluorelastomer-O-Ringe

Verfasst von errgee am 15. Oktober 2008

Durch den Einsatz von O-Ringen aus Perfluorelastomer können Ausfallzeiten und Wartungskosten drastisch reduziert werden. Der Dichtungshersteller DuPont berichtet über einen Einsatz seiner „Kalrez“- Dichtungen „Spectrum 6375″. Diese Perfluorelastomerteile ändern ihre Eigenschaften bis zu einer Temperatur von 275 °C kaum und können somit die Standzeiten einer Dichtung enorm erhöhen.
„Kalrez Spectrum 6380″ Perfluorelastomerteile von DuPont Performance Elastomers erfüllen die Anforderungen der chemischen Industrie. Sie bewähren sich, außer durch ihre enorme Hitzebeständigkeit auch durch eine sehr hohe Beständigkeit gegen viele Chemikalien wie Säuren, Basen, Amine und Heißdampf. Sie werden deshalb gerne für mechanische Dichtungen, Ventile, Flansche und Pumpen eingesetzt.

GE Power Protection aus Gent in Belgien, ein Hersteller von elektrischen Anlagen und Bauteilen für die Niederspannungsversorgung und die industrielle Prozessautomation, konnte dadurch die Zuverlässigkeit seiner Formpressanlage erhöhen und die Kosten maßgeblich senken.
Zum Erhitzen des Prägewerkzeugs der Formpressanlage wird dabei Dampf mit einer Temperatur bis zu 165 °C verwendet. Die ursprünglich installierten O-Ringe mussten alle sechs Monate wegen Brüchigkeit ausgetauscht werden. Dies verursachte einen Produktionsstillstand von über 2 Tagen und damit immense Wartungskosten, ganz zu schweigen von den Schwierigkeiten bei der Produktionsplanung. Der Test-O-ring aus „Kalrez Spectrum 6375″ wurde Ende 2005 montiert und mußte bis dato nicht gewechselt werden, wodurch sich eine Einsparung in einer Größenordnung von mehr als 20.000 € ergibt.
Aufgrund dieser Daten wurden nach und nach alle kritischen O-Ringe durch dieses Material ersetzt.
www.du-pontelastomers.com

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Neue oder geänderte Normen (Stand: August 2008)

Verfasst von errgee am 12. August 2008

    Dichtungstechnik


DE ISO/FDIS 3601-1:2008-04
Fluidtechnik – O-Ringe
Teil l: Innendurchmesser, Schnurdurchmesser, Toleranzen und Bezeichnungsschlüssel

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Wirkungsweise von O-Ringen

Verfasst von errgee am 12. Mai 2008

O-Ringe sind doppelt wirkende, selbsttätige Dichtungselemente, bei denen die Anfangsdichtheit durch radiale oder axiale Anpresskräfte erfolgt. Dazu kommt noch der Systemdruck, wodurch eine Gesamtdichtpressung entsteht, die mit steigendem Systemdruck zunimmt.

Beim O-Ring wird der Druck gleichmäßig nach allen Seiten übertragen.
Der dynamische Einsatz sollte nur bei geringer Beanspruchung erfolgen. (Geschwindigkeit und abzudichtender Druck).

- Zum Abdichten bewegter Kolben, Stangen.
- Zum Abdichten langsam schwenkender, rotierender oder schraubenförmiger Bewegungen an Wellen, Spindeln, etc.

O-Ring Wirkungsweise
Anpresskräfte mit und ohne Systemdruck

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Herstellung von O-Ringen

Verfasst von errgee am 1. Mai 2008

O-Ringe haben eine sehr einfache Form, so daß sie relativ einfach industriell gefertigt werden können. Meist werden sie durch Spritzgießen (Injection Moulding), lediglich bei geringen Stückzahlen oder teueren Werkstoffen werden die O-Ringe in Pressen (Compression Moulding) hergestellt.
Sie werden in den verschiedensten Werkstoffen gefertigt, je nach Anforderung und Einsatzgebiet (Kontakt zu Säuren, Ölen, Fetten, Hitze). Die gebräuchlichsten Materialien sind Kautschuk in den unterschiedensten Qualitäten und Härten, PTFE (Teflon) Perfluorelastomer, Polyethylen oder Silikon.
Es gibt sie im Handel in unzähligen metrischen und zölligen Abmessungen.

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